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The Nest
ist ein Programm zur Prävention und zur Wiedereingliederung für Kinder in Not und deren inhaftierter Mütter in Kenia.

Hand in Hand

Ihre Unterstützung
sichert die Zukunft der Kinder. Infos wie Sie helfen können finden Sie hier

 

NEUIGKEITEN

14

Mai 20

MUTTERTAG!

Für unsere Mädchen im HWH ist es der erste Muttertag, den haben wir mit Saft und Keksen gefeiert!
Unsere jüngste werdende Mutter ist erst 12 Jahre alt und die älteste ist 17. Jede hat ihr eigenes trauriges Schicksal, aber zusammen schaffen wir einen Neuanfang!

5

Mai 20

HUNGER

Weil ja die meisten Straßenhändler und informelle Kleingewerbe ihr Einkommen durch die Ausgangsperre verloren haben – erreichen uns immer mehr Hilferufe von „ehemaligen“ Müttern.
https://www.n-tv.de/panorama/Afrikas-Armste-treffen-Ausgangssperren-hart-article21720281.html

Deshalb haben wir letzte Woche damit begonnen Lebensmittelpakete auszugeben. Keine leichte Aufgabe, denn wir müssen die Mütter irgendwo am Straßenrand treffen, weil man in die Slums nur zu Fuß hinein kommen kann und weil wir vorsichtig sein müssen, damit wir keinen Neid oder sogar Feindseligkeit bei den Nachbarn erwecken.
Unsere Sozialarbeiter können sowieso nur aus dem Auto heraus mit den Müttern sprechen, um jede Ansteckungsgefahr zu vermeiden.
Wir danken all unseren Freunden, die diese Hilfspaketeaktion ermöglichen!

11

Apr 20

Grüße zum Karfreitag aus dem NEST

Gemeinsam auf dem Weg. Auf dem Kreuzweg.

6

Apr 20

Nicht im Stich gelassen!

Wir grüßen alle, die bei uns rein schauen recht herzlich und hoffen, dass es allen gut geht….!
Weil uns viele besorgte Emails erreichen, schließen auch wir uns den vielen „up-dates“ an!
Es macht uns Mut, dass sich viele von euch bei uns melden, uns in Wort und Gebet begleiten und sogar auch mit Spenden unterstützen. Obwohl doch jeder von euch selbst betroffen ist, sind wir hier nicht vergessen und fühlen uns aufgehoben in euren Gedanken!
Inzwischen sind in Kenia offiziell 142 Krankheitsfälle registriert und es gibt vier Todesfälle. Die Dunkelziffer dürfte jedoch wesentlich höher sein.
Im Limuru NEST Heim geht es soweit ganz munter zu. Die jüngeren Kinder versteh’n ja nicht was los ist und finden es toll, dass die großen Schulkinder zu Hause sind und allerlei lustige Dinge anstellen. Und sie genießen es auch, dass sie plötzlich so viel Aufmerksamkeit kriegen, weil die Hausmütter ihre freien Tage im Heim verbringen.
Die Regierung hier hat überraschend schnell reagiert. Es gibt viel Aufklärung und Verhaltensanweisungen, Steuererleichterungen und Hilfen für alte Menschen. Alle Flüge sind ausgesetzt, niemand kommt ins Land rein oder raus!
Die letzten deutschen Touristen werden morgen über die Rückholaktion des auswärtigen Amtes, an dem nur Touristen teilnehmen dürfen, ausgeflogen.
Wir hatten auch Besucher, ein sehr liebes Ehepaar mittleren Jahres und 3 junge Freiwillige. Anfangs war ein großes Durcheinander, sehr stressig und frustrierend  Unsere Besucher waren drei Tage unterwegs, und wir mussten zusehen wie wir sie nach Mombasa bringen konnten. Von dort aus konnten sie dann nach mehreren Fehlschlägen endlich ein Ticket ergattern und wurden von Condor ausgeflogen.
Was unsere Situation betrifft, so war ich innerlich schon darauf vorbereitet, dass dieses Jahr viel von uns fordern würde.  Wegen der zu erwartenden Nahrungsmittelknappheit durch die Heuschreckenplage hatte ich schon vor Wochen Reis, Mais, Bohnen etc. und Zucker im Voraus „gehamstert“. (Klopapier stand nicht auf der Liste der Prioritäten!!!)
Seit dem 16. März wohnen jetzt alle unsere 65 Angestellten freiwillig auf dem Gelände der 3 Heime. Keiner wollte zurück gelassen werden! Nur unserer überaus beliebten Sozialarbeiterin wurde der Aufenthalt im NEST von ihrem Mann verboten.
Es war eine logistische Meisterleistung, der ich da plötzlich gegenüber stand: Betten, Matratzen, Decken, Essen, Medikamente und vieles mehr mussten organisiert und die Leute auf die wenigen zur Verfügung stehenden Zimmer verteilt werden. Dabei ist natürlich zu beachten wer mit wem gut kann, aus welchem Stamm die Einzelnen kommen, ob sie im Alter zusammen passen usw.
Dann wurde erst einmal jede/r im projekteigenen Auto nach Hause gefahren, damit sie für ihre Familien Vorsorge treffen konnten. Und all das musste in kürzester Zeit statt finden.
Jetzt müssen nicht nur unsere 120 Kinder ernährt werden, sondern zusätzlich auch 65 Angestellte!
Und, was nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist: es müssen auch alle bespaßt werden! Den Angestellten fällt es nicht leicht eingeschlossen und von ihren Familien getrennt zu sein. Natürlich haben sie auch Angst! Alles ist ungewohnt und vor allem im Limuru Heim gibt es wenig Rückzugsmöglichkeiten.
Im Baby Village und Half-Way House bieten wir Yoga und Meditation, Film-, Spiel- und Bastelabende an, und was mir sonst noch so an kreativem Unterhaltungsprogramm einfällt. Auch unsere Lehrwerkstätten (Friseursalon und Nähstube) sind offen für alle Angestellten.

Mal sehen wie lange wir die gute Stimmung durchhalten können!
Das wärs für heute!
Wir schicken allen die besten Wünsche, besonders jenen, von denen wir wissen, dass sie erkrankt sind!
Irene & NEST Team

3

Apr 20

Corona in Kenia: Virus macht krank, Armut tötet

Unter Tagelöhnern in Kenias Hauptstadt grassiert die Sorge, wovon man leben soll, wenn Corona sich weiter ausbreitet. Schon jetzt gibt es kaum Arbeit.

Zum Artikel

21

Mrz 20

Spiel und Spaß!

Das Spiel “ Reise nach Jerusalem” ist weltweit verbreitet. Auch die Kinder im Nest lieben es, einen der heiß begehrten Stühle zu ergattern, um noch eine Runde mehr mitspielen zu können. Spielen, Lachen und Gemeinschaft – alles wichtige Schritte um all das Schreckliche zu vergessen, das die Kinder erlebt haben.

Video „Reise nach Jerusalem“

26

Dez 19

Frohe Weihnachten aus Kenia!

Die Kinder und die Angestellten des NEST Projekts wünschen all unseren Freunden ein Frohes Weihnachtsfest!

Herzlichen Dank für die treue Unterstützung im Jahr 2019!

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